
Morea-Verfassung
Während die Welle der Aufklärung durch den Mittelmeerraum schwappt, unternehmen die Despoten der Morea den radikalen Schritt, das Verhältnis zwischen Thron und Volk durch eine schriftliche Charta zu formalisieren. Dieses stark von den Gesellschaftstheorien der Akademie von Mystras beeinflusste Dokument beseitigt die letzten Überreste byzantinischer höfischer Günstlingswirtschaft zugunsten eines meritokratischen Staatsdienstes. Es schützt zudem die Eigentumsrechte der aufstrebenden Kaufmannschaft. Indem das Despotat den Bürgern ein Mitspracherecht in der Staatsführung einräumt, fördert es eine starke nationale Treue, die die Bevölkerung deutlich widerstandsfähiger gegen eine fremdländische Unterwanderung macht. Diese politische Modernisierung verwandelt die Morea von einer traditionellen Autokratie in eine hoch entwickelte „Nationalmonarchie“, die in der Lage ist, die gesamten psychologischen und finanziellen Ressourcen ihres Volkes zum Wohl des Staates zu mobilisieren.
Moderne BürokratieFortschrittrequires
MoreaLandpotential

