Ereignis
Philip Last Names Brief an Konstantinopel

Melanchthon, einer der führenden Theologen unseres Reichs, schlug einen kühnen Plan vor: einen Gesandten mit unserem Glaubensbekenntnis zum Patriarchen von Konstantinopel zu entsenden. Auch wenn die Orthodoxe und die Lutheranische Kirche in vielen Fragen gespalten sind, verbindet sie eine Sache: die Ablehnung der päpstlichen Glaubenshoheit. Vielleicht würde der Patriarch eine Annäherung seitens anderer Feinde Roms begrüßen?
Ereigniskette
Jedes Ereignis wird von dem ausgelöst, unter dem es eingerückt ist; die Zeile darunter zeigt, welche Wahl dorthin führt und wann.
Philip Last Names Brief an Konstantinopel
Ein Brief von den Reformern des Lutheranertums↳ Option A „Entsenden wir [Philip Last Name] mit unserem Glaubensbekenntnis.“ · 60–90 Tage später
Der Patriarch bekundet Interesse↳ Option A „Nehmen wir den Dialog mit diesen Reformern auf. Wenn auch behutsam.“ · 60 Tage später
Ein orthodoxer Gelehrter trifft ein↳ Option A „Eine Brücke, so klein sie auch sein mag, ist besser, als gar keine zu haben.“ · 180–365 Tage später
Der Patriarch weist die Delegation ab↳ Option B „Ketzer! Schickt sie fort.“ · 30 Tage später
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9desc = reformation.17.desc Melanchthon, einer der führenden Theologen unseres Reichs, schlug einen kühnen Plan vor: einen Gesandten mit unserem Glaubensbekenntnis zum Patriarchen von Konstantinopel zu entsenden. Auch wenn die Orthodoxe und die Lutheranische Kirche in vielen Fragen gespalten sind, verbindet sie eine Sache: die Ablehnung der päpstlichen Glaubenshoheit. Vielleicht würde der Patriarch eine Annäherung seitens anderer Feinde Roms begrüßen?
10outcome = neutral
11historical_info = reformation.17.historical_info Philipp Melanchthon (1497–1560), Luthers engster Mitarbeiter und Verfasser des Augsburger Bekenntnisses (1530), hegte das tiefe Interesse, die östliche Kirche als potenziellen Verbündeten gegen Rom für sich zu gewinnen. Sein Briefwechsel mit griechischen Gelehrten legte den Grundstein für spätere lutheranische Annäherungsversuche an Konstantinopel. Im Jahr 1573 sandten Theologen aus Tübingen eine griechische Übersetzung des Augsburger Bekenntnisses an Patriarch Jeremias II. und leiteten damit einen der nachhaltigsten theologischen Austausche zwischen dem Lutheranertum und dem orthodoxen Glauben während der Zeit der Reformation ein.
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