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Ruf nach einer neuen Frauenkirche

Die Bürger von Dresden, für gewöhnlich treue Untertanen, sind in letzter Zeit aufgewühlt. Sie folgen größtenteils einem anderen Glauben als wir, und sie verlangen ihren eigenen Tempel, in dem sie ihre Religion ausüben können, wie es ihrer Meinung nach ihr Recht ist.
Hierfür sind sie bereit, die Frauenkirche einzureißen und sie in ihrem Stil neu aufzubauen. Obwohl sie dafür bezahlen möchten, nehmen wir an, dass zusätzliche Kosten entstehen werden, ganz zu schweigen davon, dass ein solcher Präzedenzfall uns Schwierigkeiten bereiten könnte.
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Hierfür sind sie bereit, die Frauenkirche einzureißen und sie in ihrem Stil neu aufzubauen. Obwohl sie dafür bezahlen möchten, nehmen wir an, dass zusätzliche Kosten entstehen werden, ganz zu schweigen davon, dass ein solcher Präzedenzfall uns Schwierigkeiten bereiten könnte.
Hierfür sind sie bereit, die Frauenkirche einzureißen und sie in ihrem Stil neu aufzubauen. Obwohl sie dafür bezahlen möchten, nehmen wir an, dass zusätzliche Kosten entstehen werden, ganz zu schweigen davon, dass ein solcher Präzedenzfall uns Schwierigkeiten bereiten könnte.
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557historical_info = flavor_mei.70.historical_info In der Zeit vor der Reformation diente die Frauenkirche als Sitz eines Erzpriesters des Bistums Meißen. Allerdings wurde sie mit dem Anbruch der Reformation zu einer protestantischen Kirche. Die ursprüngliche Frauenkirche wurde 1727 abgerissen und durch eine größere ersetzt, die mehr Platz bot. Die Bürger übernahmen den Wiederaufbau als lutheranische Sprengelkirche, wobei sie unerwartete Unterstützung von Sachsens Kurfürst Friedrich August I. erhielten, der zum Katholizismus konvertiert war, um König von Polen zu werden. Seine Hilfe verschönerte nicht nur die Silhouette Dresdens mit einer beeindruckenden Kuppel, sondern sie sorgte auch dafür, dass die Bewohner Sachsens sich nicht dem Prinzip Cuius Regio, Eius Religio unterwerfen mussten.