Ereignis
Zwietracht im HRR (Heiliges Römisches Reich)

Das HRR (Heiliges Römisches Reich) ist gespalten zwischen dem Katholizismus und den neuen Glaubensrichtungen der Reformation, allen voran das Lutheranertum. Unsere eigene Position in diesem Zwist ist noch nicht definiert, und angesichts unseres erheblichen Einflusses im Reich sollte unser Standpunkt erheblichen Einfluss auf dessen Schicksal haben.
ÖsterreichLanddynamic historical event.tag
Heiliges Römisches ReichZusammenschlusstrigger
KatholizismusReligionoption 2, option 3, trigger
LutheranertumReligiontriggerDefinitionin_game/events/DHE/flavor_HAB.txt:8064
8065type = country_event
8066title = flavor_hab.1603.title Zwietracht im HRR (Heiliges Römisches Reich)
8067desc = flavor_hab.1603.desc Das HRR (Heiliges Römisches Reich) ist gespalten zwischen dem Katholizismus und den neuen Glaubensrichtungen der Reformation, allen voran das Lutheranertum. Unsere eigene Position in diesem Zwist ist noch nicht definiert, und angesichts unseres erheblichen Einflusses im Reich sollte unser Standpunkt erheblichen Einfluss auf dessen Schicksal haben.
8068outcome = neutral
8069historical_info = flavor_hab.1603.historical_info Nach der Niederlage des Schmalkaldischen Bundes bei der Schlacht bei Mühlberg arbeitete Kaiser Karl V. auf die Wiederherstellung der Glaubenseinigkeit des Heiligen Römischen Reichs hin. Auf dem Augsburger Reichstag von 1548 erließ er das Augsburger Interim für die kaiserlichen Stände, um die religiöse Politlinie des Großreiches festzulegen, bis ein Generalkonzil der katholischen Kirche durchgeführt werden konnte. Das Augsburger Interim spiegelte jedoch vor allem einen katholischen Blickpunkt wider. Es genehmigte allerdings die klerikale Ehe sowie eine Kommunion beiderlei Art (Brot und Wein) für das Laientum. Mehrere protestantische Kurfürsten widersetzten sich dem katholischen Schwerpunkt des Augsburger Interims und weigerten sich, es zu befolgen. Karl versuchte, die Befolgung zu erzwingen, was die Protestanten dazu brachte, in einem folgenden Reichstag das Leipziger Interim anzunehmen, das protestantische Doktrinen bewahrte. Keines der Interims wurde vollständig akzeptiert, sodass eine deutsche Glaubenseinigkeit erst mit dem Augsburger Religionsfrieden von 1555 hergestellt wurde, der das Prinzip Cuius regio, eius religio – „Wessen Reich, dessen Religion“ – einführte: Die Religion eines Herrschenden sollte also auch für dessen Untertanen gelten.
8071fire_only_once = yes
8073dynamic_historical_event = {
}
8080illustration_tags = {
808110 = regular
808210 = exterior
}
8085immediate = {
}
}
8089trigger = {
8090religion_percentage_in_country(religion:lutheran) > 0
}
}