Ereignis
Saint Guinefort, der heilige Windhund

Der Klerusstand ist besorgt über die wachsende Beliebtheit des angeblichen „Heiligen“ Guinefort, da er die Verehrung von Tieren als christliche Heilige für schädlich und abergläubisch hält. Er versucht seit Langem, den falschen Heiligen zu unterdrücken, und ein Eingreifen des Staates könnte die Sache regeln …
FrankreichLanddynamic historical event.tag
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2021historical_info = flavor_fra.1008.historical_info Guinefort war der Windhund eines Ritters, der in der Nähe von Lyon lebte. Der treue Begleiter hatte die Aufgabe, das Kinderzimmer zu bewachen, während sein Herr auf der Jagd war. Bei seiner Rückkehr war der Ritter untröstlich: Das Kinderzimmer war verwüstet, das Wickelkind verschwunden und Guinefort mit fremdem Blut besudelt.
In seiner Wut über den Verlust seines Sohnes erschlug der Ritter den Hund und fand sein Kind unversehrt zwischen den Trümmern. Neben dem Kind lag eine Natter, die der Hund beim Beschützen des Kindes erlegt hatte. Das Blut auf dem Fell des Hundes stammte also von eben diesem Reptil. Als der Ritter seinen voreiligen Fehler erkannte, befahl er reumütig, dem Hund auf dem Grund eines Brunnens einen Schrein zu errichten. Bis heute besuchen die Einwohner von Lyon diesen Schrein, um für das Wohlergehen ihrer kranken Kinder zu beten.
In seiner Wut über den Verlust seines Sohnes erschlug der Ritter den Hund und fand sein Kind unversehrt zwischen den Trümmern. Neben dem Kind lag eine Natter, die der Hund beim Beschützen des Kindes erlegt hatte. Das Blut auf dem Fell des Hundes stammte also von eben diesem Reptil. Als der Ritter seinen voreiligen Fehler erkannte, befahl er reumütig, dem Hund auf dem Grund eines Brunnens einen Schrein zu errichten. Bis heute besuchen die Einwohner von Lyon diesen Schrein, um für das Wohlergehen ihrer kranken Kinder zu beten.
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