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Die Italienkriege

Die Machenschaften finsterer Figuren hinter verschlossenen Türen und die schier endlosen Intrigen durch andere mächtige Nationen in Italien erreichen ihren Höhepunkt in Form eines diplomatischen Zwischenfalls von nie da gewesenem Ausmaß. In dessen Folge stellt man unsere Machtposition und unseren Einfluss in der Halbinsel plötzlich infrage. Vor uns liegen schwierige Zeiten, in denen wir uns keinen Fehltritt erlauben können. Sollten wir in Italien den Sieg erringen, ist uns ein Platz unter den Großmächten Europas gewiss!
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11historical_info = italian_wars.1.historical_info Als Italienkriege (1494–1559) bezeichnet man eine Reihe bewaffneter Konflikte um die Vorherrschaft in Italien. Sie wurden hauptsächlich zwischen Frankreich und Spanien ausgefochten, doch ein Großteil Europas war ebenfalls involviert. Die Kriege begannen, als der französische König Karl VIII. im Jahr 1494 in Italien einfiel und Neapel eroberte. Kaiser Maximilian I. aus dem Haus Habsburg, Königin Isabella I. von Kastilien sowie der katholische König von Spanien, Ferdinand II. von Aragón, eilten dem Papst zu Hilfe und vertrieben Karl VIII. aus dem Land. Der König Frankreichs eroberte im Jahr 1499 Mailand, Genua und Neapel ein weiteres Mal, doch Spanien gelang es, die Franzosen 1503 erneut aus Neapel zu vertreiben, wodurch sie ihre Kontrolle über Süditalien zurückerlangten. Papst Julius II. wiederum formte ein Bündnis, um die Franzosen aus Norditalien hinauszudrängen. Einige Jahre später erhob der französische König Franz I. erneut Ansprüche auf Mailand, das er 1515 eroberte. 1525 erlitt er jedoch eine bittere Niederlage in Pavia gegen Karl V., den römisch-deutschen König des Heiligen Römischen Reichs (und gleichzeitig als Karl I. König von Spanien). Dabei geriet Franz. I. in Gefangenschaft. Er wurde erst freigelassen, nachdem er offiziell sämtliche französischen Ansprüche in Italien widerrufen hatte. Doch dann verbündete er sich mit England, dem Papst, Venedig und Florenz gegen Karl V., der sich davon nicht beeindrucken ließ, was schließlich zur Eroberung Roms durch deutsche Landsknechte unter Karl V. im Jahr 1527 führte. Der Papst schloss daraufhin Frieden und Karl V. wurde 1529 in Bologna zum Kaiser gekrönt. Die Kriege endeten schließlich 1559 mit dem Frieden von Cateu-Cambrésis, wonach die spanische Linie der Habsburger 150 Jahre lang die Vorherrschaft in Italien innehatte.
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31desc = italian_wars.1.desc.b Der Krieg zeigt sein grimmiges Antlitz in Italien. Fremdländische Eroberer, angelockt vom Reichtum unserer Halbinsel, versammeln ihre Truppen und lassen ihre Banner im Wind flattern. Unsere Region ist noch nie in einen derartigen Kampf um die Macht verfallen, doch Großmächte kreisen wie hungrige Geier um unsere Heimat. Es ist an der Zeit, dass unser Volk seine Freiheit mit Schwert und Schild verteidigt, denn sonst laufen wir Gefahr, fremdländischen expansionistischen Trieben zum Opfer zu fallen …
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